Wovon reden wir da eigentlich?

Unser Vokabular für nachhaltige Kommunikation

Agenda 2030

Die AGENDA 2030 ist ein politische Zielsetzung der Vereinten Nationen (UN) für eine nachhaltigere und bessere Zukunft für alle. Sie stammt aus dem Gipfeltreffen vom 25. bis zum 27. September 2015 und besteht aus 17 miteinander verbundenen Zielen, die auf die ökonomischen, sozialen und ökologischen Dimensionen der Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Als Frist, bei der alle Ziele erreicht sein sollen, ist das Jahr 2030 festgelegt.

Nachhaltigkeit

NACHHALTIGKEIT ist ein Handlungsprinzip, bei dem eine dauerhafte und gleichberechtigte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (vor allem von Lebewesen und Organismen) gewährleistet wird.

Ökologische Nachhaltigkeit

Die ÖKOLOGISCHE NACHHALTIGKEIT beschreibt den bewussten und schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen. Sie umfasst u.A. den Umweltschutz, die Erhaltung von Ökosystemen, saubere Luft und den Kampf gegen den Klimawandel. Der Fokus liegt darauf, die Erde so zu schützen, dass auch alle zukünftigen Lebewesen und Organismen überleben.

Earth Overshoot Day

Der EARTH OVERSHOOT DAY ist ein Aktionstag der Organisation Global Footprint Network, der auf den Zeitpunkt hinweist, ab dem der menschliche Verbrauch an natürlichen Ressourcen deren Erneuerungsfähigkeit übersteigt. Das jährliche Datum wird berechnet, indem der globale ökologische Fußabdruck der globalen Biokapazität gegenübergestellt wird. Meistens wird dieses Verhältnis so veranschaulicht, dass der Ressourcenverbrauch mit einer entsprechenden Anzahl an Erden verglichen wird, die wir zu dem Zeitpunkt benötigen, um den Lebensraum für die Zukunft zu bewahren.

Klimawandel

Der KLIMAWANDEL ist die seit der Industrialisierung vom Menschen verursachte Veränderung des Klimas. Hauptursache ist die Erhöhung der Jahresdurchschnittstemperaturen durch den Ausstoß von Treibhausgasen.

Soziale Nachhaltigkeit

Die SOZIALE NACHHALTIGKEIT beschreibt die Organisation und Förderung von sozialen und kulturellen Systemen. Der Fokus liegt auf die Verbesserung des gesellschaftlichen Zustands und die Widerstandsfähigkeit eines sozialen Systems. Dies kann u.A. durch Bildung und die Stärkung sozialer Werte und Einrichtungen erreicht werden. Innerhalb eines Unternehmens betrifft dies z.B. den Umgang mit Mitarbeitern und der allgemeinen Verantwortung des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft.

CO₂-Kompensation

Ziel der CO₂-KOMPENSATION ist es, entstandene oder nicht vermeidbare Emissionen durch Investitionen in Klimaschutzprojekte auszugleichen. Mithilfe dieser Projekte wird dann woanders die gleiche Menge an CO₂-Ausstoß eingespart.

Emission

Eine EMISSION ist der Ausstoß von verunreinigenden Stoffen oder schädlichen Energien in die Umwelt.

SDG

Sustainable Development Goals

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – siehe auch Agenda 2030.

Circular Design

Im komplexen CIRCULAR DESIGN Prozess werden Güter so konzipiert, dass sie von Beginn an regenerativ entwickelt sind. In der Gestaltung wird also von Beginn an in Kreisläufen gedacht und somit beachtet, dass das Produkt nicht den Status des Abfalls erreicht, sondern zu Nährstoff für die nächsten Produkte wird. Dabei ist das Ziel, die Ressourcen im Kreislauf zu nutzen, anstatt weiteren Ressourcenabbau zu verursachen. Dabei werden nicht nur greifbare Produkte, sondern auch Dienstleistungen, Geschäftsmodelle, Austauschbeziehungen, Märkte etc. neu definiert und gestaltet.

Ecodesign

Das systematische ECODESIGN mindert die Umweltbelastungen eines Produktes über den gesamten Lebenszyklus. Ziel ist es, die verfügbaren Ressourcen so einzusetzen, dass mit Umweltschutz und sozial fairen Bedingungen für alle beteiligten Akteure der möglichst größte Nutzen erreicht wird.

Rebound-Effekt

Der REBOUND-EFFEKT beschreibt das veränderte Nutzerverhalten aufgrund der höheren Effizienz eines Produktes oder einer Dienstleistung. Effizienzsteigerungen führen oft zu Kostensenkungen, was zu mehr Verbrauch verleiten kann und somit die ursprünglichen Einsparungen teilweiser wieder aufhebt.

Cradle-to-Cradle

Cradle-to-Cradle (C2C) beschreibt das Konzept, in dem Verbrauchsgüter als biologische Nährstoffe in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden und Gebrauchsgüter durchgängig in technischen Kreisläufen eingesetzt bleiben. Dabei soll das Cradle-to-Grave-Modell abgelöst werden, bei dem verbrauchte Produkte zu nicht wiederverwendbaren und umweltschädlichen Müll werden.

FCKW

Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) gehören zu den langlebigen Treibhausgasen, die sich freigesetzt zerstörend auf die Ozonschicht der Erdatmosphäre auswirken.

Ökologischer Fußabdruck

Der ÖKOLOGISCHE FUßABDRUCK ist die biologisch produktive Fläche auf der Erde, die der Mensch für seinen Lebensstil in Anspruch nimmt.

CO₂-Bilanz

Die CO₂-BILANZ, auch der CO₂-Fußabdruck genannt, misst und visualisiert die CO₂-Emissionen, die der Mensch durch Aktivitäten, Konsum und Produktionen verursacht. Auf dieser Basis werden dann die Handlungen analysiert und angepasst, um angestrebte Klimaziele (z.B.das Zwei-Grad-Ziel) zu erreichen.

Energiewende

Die ENERGIEWENDE ist der Wechsel von der nicht-nachhaltigen Nutzung von fossilen und atomaren Energiequellen zu einer ökologischen und erneuerbaren Energieversorgung.

Regenerative Energien

REGENERATIVE ENERGIEN sind Energiequellen, die sich in kurzer Zeit erneuern und unendlich zur Verfügung stehen. Dazu zählen Energieträger wie Wasserkraft, Solar- und Windenergie, Biomasse und Geothermie.

Ökonomische Nachhaltigkeit

Die ÖKONOMISCHE NACHHALTIGKEIT bedeutet das Gleichgewicht aus maximalem Erfolg und gleichzeitiger Aufrechterhaltung der benötigten Ressourcen. Dabei gilt es, eine effiziente und nachhaltig transformierte Ökonomie zu betreiben, die das organisierte Handeln finanziell trägt und eine treibende Kraft ist.

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